Die Lücke

06.—28.
Oktober
2018
Felix Baudenbacher,Anja Braun, Ted Davis, Jean-Claude Houlmann, Claudia Kübler, Gerda Maise, Frédéric Pagace
Datum 6. bis 28. Oktober 2018
Vernissage Freitag, 5. Oktober, 19 Uhr
Öffnungszeiten Fr 16–20 Uhr, Sa/So 14–18 Uhr

Die Lücke – Leerstelle zwischen Präsenz und Absenz

Die Villa Renata bietet eine Vielzahl an Räumen, in denen die Künstlerinnen und Künstler Leerstellen auf die Spur gehen oder geradezu solche inszenieren können. Werden die Erwartungen von Anwesendem und Abwesendem erfüllt? Die einstigen Wohnräume suggerieren, mit einer Vielzahl an sinnerfüllten Objekten ausgestattet zu sein. Den Betrachterinnen und Betrachtern bieten sich Anhaltspunkte, dennoch ist sich alles im Auflösen begriffen und verläuft zuweilen ins Leere. Was geschieht, wenn Gegenständlichkeit verschwindet? Bleibt das Kunstwerk fassbar oder tut sich eine Lücke auf?

Die Lücke ist eine Ausstellungstrilogie. Vor der Ausstellung in der Villa Renata stellt die gleiche Gruppe Künstlerinnen und Künstler von Februar bis April 2018 in der Vebikus Kunsthalle Schaffhausen aus und von April bis Mai im Kunsthaus L6 in Freiburg im Breisgau. Ortsabhängig wird jedes Mal ein anderer Aspekt des Themas aufgegriffen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler

Felix Baudenbacher (London und Basel) überführt abstrakte Malerei in den skulpturalen, architektonischen und temporalen Raum.
Anja Braun (Basel) experimentiert in Raum und Zeit mit Farbpigmenten, Magnetismus und Oberflächen.
Ted Davis (Basel) schafft mit binären Codes interaktiv veränderbare Bildwelten.
Jean-Claude Houlmann (Basel und Lörrach) durchbricht die Regelmässigkeit von Mustern mit irritierenden Fremdkörpern.
Claudia Kübler (Zürich) setzt sich mit Löchern jeglicher Art, mit Fehlendem, Unverständnis und Unvermögen auseinander.
Gerda Maise (Basel) besetzt mit Skulpturen aus dem Nichts unerwartete Orte mit Kunst.
Frédéric Pagace (Strasbourg) verbindet Keramik und Technologie zu biomorphen Gebilden mit faszinierenden Eigenschaften.

Kuratorin

Sonja Gasser (Zürich) interessiert sich für Ortsspezifik und verschiedene Kunstformen, die jenseits der klassischen Gattungen neue Impulse setzen.