WERKE SIND WESEN, les hirondelles sont le printemps

26.April-
31.Mai
2014
Gruppenausstellung
Ausstellung Samstag 26. April – Samstag 31. Mai 2014
Öffnungszeiten Do - So 14h – 19h
Vernissage Freitag 25. April 2014, 18h
Performance Freitag, 16. Mai 2014, 18h
Finissage Samstag, 31. Mai, 14h
„Werke sind Wesen. Sie sprechen zu dir, sie wollen deine Aufmerksamkeit und verlangen deine Zeit. Sie begleiten dich, verändern dich. Sie bringen Welten mit sich und laden dich in sie ein. Sie leben.“
So beschreibt Clément Stehlin die kommende Ausstellung in der Villa Renata in Basel. Rund zehn KünstlerInnen aus Frankreich und aus der Schweiz sind eingeladen worden, daran teilzunehmen. Alle Angefragten haben zugesagt. Das ist insofern ungewöhnlich, als sämtliche Arbeiten ohne Verweis auf ihre Urheberschaft präsentiert werden. Es gibt keine Beschriftungen, und auf der Einladung werden keine Namen genannt. Die Besucher haben so die Möglichkeit das Wesen der Werke unvoreingenommen zu entdecken.

Wesen. Die einfach da sind. Die unseren Verstand herausfordern, und unsere Sinne ansprechen. Ein Film z.B., der sich aus der Kinogeschichte ernährt, sich dann selbstständig macht und unsere Erinnerungen und Emotionen strapaziert. Oder Fantasien aus einer Welt, in der sich Mensch, Tier und Natur spitzfindig vermählen. Ein eigenwilliges Gaischterhuus, das dich über die unseligen Umwege der Kindheit zum Erwachsenen umwandelt. Unsichtbare Wesen, Sound, Text. Ein reales Boudoir mit elektronischem Bilderreigen durch die Geschichte der représentation du corps et de la sexualité. Eine Photographie der Notion eines Landes, das sich als glückliche Insel von der umgebenden Welt losgesagt, tragisch gerne weiter träumt. Malerei. Leuchtende Mischwesen in magischen Aktionen. Wesen. Diese und noch andere, die schon da sind oder noch auftauchen könnten.

Malerei, Skulptur, Installation, Foto, Video, Text, Sound, Multimedia, alle zeitgenössichen Sprachen werden verwendet.

Am Performanceabend vom 16. Mai werden die Namen der KünstlerInnen bekanntgegeben, ausser denjenigen, die sich weigern.

Die Austellung wird kuratiert von Clément Stehlin