Elf akustische Portraits

14. Januar –
06. Februar
2022
Barbara Naegelin, Chris Regn, Christoph Bühler, Claudia Grimm, Krassimira Drenska-Wirz, Muda Mathis, Pascale Grau, Regula Hurter , Sus Zwick, Susanne Hubbuch, Uri Urech
Datum 14. Januar – 06. Februar 2022

Ein Haus, dessen Räume leer und dennoch belebt sind. Eine Ausstellung, deren Bilder (nur) mit dem inneren Auge der Besucherin sichtbar sind

Wir sind 11 Kunstschaffende und portraitieren uns reihum. Dadurch entsteht ein Reigen von 11 einzelnen Künstler:innen-Portraits. Wir arbeiten, wenn auch einige nicht ausschliesslich, mit visuellen Medien. Trotzdem – oder genau deswegen – portraitieren wir uns nicht mit visuellen Mitteln, sondern ausschliesslich auf akustische Weise: mittels Stimmen, Klängen, Geräuschen, inszeniert oder dokumentarisch, High Tech und Low Tech. Ausser der notwendigen Audiotechnik bleiben die Ausstellungsräume leer!
Beim Hören der einzelnen Portraits werden beim Publikum unwillkürlich eigene Erinnerungen, Erfahrungen, Empfindungen geweckt. Aus diesem «Material» wird sich das Publikum seine eigenen Künstler:innen-Portraits formen. Zudem werden die Geräusche auch Assoziationen an andere Personen, Erlebnisse, Begegnungen, etc. hervorrufen. Möglicherweise wird man sich selber begegnen? Wie auch immer, die eigentlich leeren Ausstellungsräume werden sich mit den vom Publikum imaginierten persönlichen Portraits füllen.
Initiiert von Hurter-Urech
Das Ausstellungsthema wird mit 3 Expert:innen erweitert:
Thomas Kern, Möriken/AG, Fotograf, über den Entstehungsprozess von fotografischen Portraits
Susanne Janson, Basel, Hörspielregisseurin bei ARD und SRF, über das Entstehen von Bildern, Charakteren, Stimmungen etc. bei Hörspielen
Liliane Schaffner, Bern, Psychotherapeutin, über das Entstehen von inneren Bildern bei «gesunden» und «kranken» Personen

Teilnehmende KünstlerInnen